Wunderwelt Natur – erste Distelfalter und Bienenweiden für den Insektenschutz

Foto: DSK

(pm) Die Aufregung bei den Menschen mit Beeinträchtigungen in der Behindertenwerk Spremberg GmbH/Standort Forst ist groß, die ersten Distelfalter sind da! Nach dem Verpuppen hingen die Schmetterlingsraupen mehrere Tage in ihrem Kokon an einem feinen Vliestuch, nun ging es schnell und in kurzer Zeit sind alle Distelfalter geschlüpft. Es braucht einige Zeit, bis die zusammengefalteten Flügel aufgepumpt und gestrafft sind. Dann sind die Schmetterlinge flugbereit und werden in der Beobachtungsstation immer aktiver. Erste Angebote wie Banane, Orangenscheiben oder Blüten nehmen sie gern als Nahrungsquelle an. John-Willy Schönig, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Forst (Lausitz), und Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich beobachteten bei einem Besuch der Werkstätten der BWS Spremberg GmbH gemeinsam mit Samantha die ersten Flugversuche der Distelfalter. (Foto)

Zum Arten- und Insektenschutz gehören auch der Erhalt sowie die Schaffung von Lebensräumen. In Kooperation mit den Behindertenwerkstätten am Standort Forst wurden in der Werkstatt im Arbeitsbereich 500 Saatentütchen gefüllt und an die Stadt Forst (Lausitz)/Fachbereich Stadtentwicklung übergeben. Unter dem Motto „Wunderwelt Natur – Forst summt und blüht!“ mit den Bademeuseln als Naturbotschafter wurden diese beim „Tag der Städtebauförderung“ am 9. Mai an die Besucher und Besucherinnen verteilt. Die Saatentütchen enthalten beispielsweise blühfreudige Kräuter, eine Vielzahl von Kleearten und bieten Nahrung für Honig- und Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge. Der Nektar dient der direkten Energieversorgung der Insekten, der Pollen wird zur Eiweißversorgung der Brut benötigt.

Gefördert werden die Projekte über das Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ und die Stadt Forst (Lausitz).

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