Forster Museum rückt die „Schwarze Jule“ beim „Herbst der leuchtenden Zeugen“ in den Mittelpunkt
Wenn am Sonntag, dem 8. November 2026, die Dämmerung hereinbricht, erstrahlen der Museumshof und die Lokhalle im Forster Museum in besonderem Licht.
Bei Feuerschalen, Grillwurst und Glühwein lässt es sich von 16 bis 19 Uhr gemütlich zusammensitzen, miteinander ins Gespräch kommen und die besondere Atmosphäre des historischen Ortes genießen. Auch ein Bastelangebot für Kinder wird vor Ort angeboten. Tatkräftig unterstützt wird die Veranstaltung vom Forster Museumsverein, der an diesem Nachmittag die historische Dampflokomotive „Schwarze Jule“ besonders in den Mittelpunkt rückt. Als technisches Denkmal ist sie ein bedeutender Teil der Industriegeschichte, die Forst (Lausitz) bis heute prägt.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Herbst der leuchtenden Zeugen“ entlang der ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur. Mit der besonderen Beleuchtung und dem abwechslungsreichen Programm setzt das Forster Museum ein Zeichen für die lebendige Industriekultur der Stadt. Die Verbindung aus historischer Technik, stimmungsvoller Atmosphäre und gemeinschaftlichem Erleben macht den Museumsbesuch zu einem besonderen Herbstereignis.
• Termin: Sonntag, 8. November 2026
• Uhrzeit: 16 bis 19 Uhr, Einlass ab 15:30 Uhr
• Es gelten die regulären Eintrittspreise
• Tickets: shop.forst-lausitz.de
„Herbst der leuchtenden Zeugen“: Industriekultur entlang der ENERGIE-Route
Das Forster Museum ist eine von vier Stationen, die sich im Herbst 2026 an der Veranstaltungsreihe „Herbst der leuchtenden Zeugen“ beteiligen. Entlang der ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur werden historische Fabriken, eindrucksvolle Bergbaumaschinen, Museen und weitere Zeugnisse der Industriegeschichte durch besondere Lichtinszenierungen, Führungen und kulturelle Angebote erlebbar.
Neben Forst (Lausitz) beteiligen sich das Besucherzentrum excursio in Welzow mit der Tour „Stahlgiganten bei Nacht“, die Brikettfabrik LOUISE in Domsdorf mit der Sonderführung „Abenddämmerung“ und das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld mit dem „Herbstleuchten“.
Die Veranstaltungsreihe zeigt, wie vielfältig die industrielle Vergangenheit der Lausitz ist und welche Bedeutung sie für die Entwicklung der Region besitzt. Zugleich lädt sie dazu ein, bekannte Orte neu zu entdecken und den Wandel der Lausitz von einer traditionsreichen Bergbau- und Energieregion zu einer vielseitigen Tourismuslandschaft bewusst wahrzunehmen.
Weitere Informationen zur Industriekultur in Brandenburg gibt es unter www.industriekultur-brandenburg.de.
Über das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg
Das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg setzt sich für den tourismusfachlichen Austausch bedeutender Industriekulturorte im Land ein. Es organisiert gemeinsame Marketingmaßnahmen und fördert Kooperationen mit touristischen Partnern, um die Industriegeschichte Brandenburgs als Thema und Ausflugsziel bekannter zu machen. Zum Netzwerk gehört die ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur, deren Standorte die Entwicklung des Lausitzer Bergbaus und der Energiegewinnung anschaulich vermitteln.
Das Netzwerk wurde im Juli 2017 als Interessengemeinschaft in Potsdam gegründet. Es kooperiert mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. und dem bzi – Berliner Zentrum Industriekultur. Die Netzwerkarbeit wird mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.




Antworten